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Aluminium in Lebensmitteln

Aluminium befindet sich nicht nur in Produkten, die wir zur Körperpflege nutzen sondern tatsächlich auch in Lebensmitteln, die wir teilweise täglich oder mehrmals wöchentlich konsumieren. Maskiert wird Aluminium beispielsweise durch eine E-Nummer. Nahrungsmittel werden aber auch in Konservendosen aufbewahrt, die Aluminium enthalten können. Auch Teflon-Pfannen oder Kochtöpfe enthalten Aluminium.

Verstecktes Aluminium

Eine der größten Gefahrenquellen ist tatsächlich eines der alltäglichsten Dinge: Unser Trinkwasser. Der Grund ist, dass Wasserwerke die Erlaubnis haben, Aluminiumsulfat als Flockungsmittel einzusetzen. Flockung soll auch kleinste Fremdbestandteile im Wasser binden, um sie besser entfernen zu können. Der Prozess dient also im Grunde der Reinigung und Aufbereitung des Wassers. Der aktuelle Grenzwert für Aluminium im Trinkwasser liegt nach der deutschen Trinkwasserverordnung bei 0.2 mg / Liter. Der Grenzwert wird –zumindest in Deutschland– nicht überschritten. In Europa sieht das allerdings schon anders aus. In manchen Ländern übersteigt der tatsächliche Aluminiumanteil im Wasser den Grenzwert um die sechsfache Menge.

Versteckt sich Aluminium hinter E-Nummern muss man natürlich wissen, welche Begriffe und Zahlen das Metall bezeichnen. Häufig belastet sind grundsätzlich viele Fertig-Backwaren und Fertigkuchenteig, Backmischungen, gebleichtes Mehl oder Backpulver, Waffeln, Donuts, Laugenbrezeln oder farbige Süßigkeiten. Sogar Tafelsalz kann Aluminium enthalten. Wer auf verborgenes Aluminium achten möchte, der sollte sich diese Zutaten merken:

Den Farbstoff Aluminium (E173), die Stabilisatoren Aluminiumsulfat (E520), Aluminiumnatriumsulfat (E521) und Aluminiumammoniumsulfat (E523), als Trennmittel eingesetzten Kieselsalze Natriumaluminiumsilikat (E554), Kaliumaluminiumsilikat (E555) und Calciumaluminiumsilikat (E556) sowie Calciumaluminat (E598).
Gut zu wissen für Eltern: Auch industriell hergestellte Babynahrung und Säuglingsmilch enthalten teilweise Aluminium – und zwar bis zu 400 Mal mehr als normale Muttermilch.

Gefährliche Gerätschaften

Natürlich soll das Essen nicht anbrennen oder der Pfannkuchen zerreißen, während man ihn aus der Pfanne nimmt – deshalb ist so eine Beschichtung auch gar nicht verkehrt. Antihaftbeschichtete Teflon-Pfannen und Töpfe bestehen meist aber auch aus Aluminium und geben Partikel direkt ans Essen ab. Kocht man Wasser in einem Aluminiumtopf können zudem giftige Hydroxide entstehen. Wer gerne Tee trinkt ist gut beraten, diesen nicht in eine Aluminiumkanne zu füllen. Tee enthält Tanninsäure, die Aluminium aus der Kannenwand lösen kann.

Aluminium in Medikamenten

Wer hat nicht ab und an Kopfschmerzen oder mal Sodbrennen? Beides sind im Grunde Volkskrankheiten, von denen viele Menschen auch mehrmals die Woche betroffen sind. Alles eigentlich nicht so schlimm – bis man bedenkt, dass auch gepuffertes Aspirin Aluminium enthält. Unter Pufferung versteht man einen Regulationsmechanismus im Körper, der eine größere Veränderung des pH-Wertes von Körperflüssigkeiten verhindert. Mit Hilfe dieser Puffersysteme wird die Wirkung von Säuren und Basen auf den pH-Wert abgefangen. Durch Pufferung wird zudem erreicht, dass sich Wirkstoffe besser lösen und rasch in den Dünndarm gelangen, wo sie ins Blut aufgenommen werden.
Medikamente, die Magensäure binden (Antazida), enthalten oft Aluminium-Trisilikate oder Aluminiumhydroxid, die in einer einzigen Tablette mehr als 200mg Aluminium enthalten können. Auch einige verschreibungspflichtige Medikamente gegen Durchfall enthalten Aluminium.

Aluminium reduzieren

Vermeiden lässt Aluminium sich natürlich nicht, man kann jedoch beispielsweise bei weniger schlimmen Erkrankungen auf Naturheilkunde statt Chemiekeulen zurückgreifen, keine Lebensmittel in Konserven zu sich nehmen und auf Alu-Folie verzichten.
Zudem gibt es Lebensmittel, die helfen, Metalle aus dem Körper zu entfernen. Dazu zählen Obst und Gemüse sowie bestimmte Algen. Bohnen und Knoblauch beispielsweise enthalten Schwefelverbindungen, die bei der Ausleitung von Schwer- bzw. Leichtmetallen helfen können. Vitamin C und Mineralien wie Calcium, Magnesium, Eisen und Zink können die Aluminiumaufnahme teils sogar blockieren.